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Das Buddhistische Zentrum Freiburg gehört zur tibetisch- buddhistischen Karma-Kagyü-Linie. Sie gilt in Tibet, Nepal, Buthan und Indien als die „Praxislinie“. Das bedeutet: es geht um buddhistische Meditation, nicht um tibetische Politik oder Kultur. Die Kagyü-Übertragung reicht über tausend Jahre in Tibet zurück und noch weiter bis in das alte Indien und zu Buddha selbst (ca. 550 v.Chr.).

Die spirituelle Leitung dieser Linie hat der 17. Karmapa Thaye Dordje. In unserem Zentrum lehren heute unter seiner Betreuung vorwiegend deutsche Lehrer (Lamas), die von dem tibetischen Meditationsmeister Gendün Rinpoche ausgebildet wurden. Sie bieten ein weites Spektrum buddhistischer Lehre, von Einführungen über spezifische Vertiefungen bis hin zu persönlicher Betreuung fortgeschrittener Praktizierender.

Über 60 Praktizierende jeglichen Alters und Berufsstandes betreiben gemeinsam Zentrum und Haus, um einen Ort zu pflegen, an dem Buddhas Lehre und Praxis authentisch weitergegeben wird. Das Ziel des Freiburger Zentrums ist es, die zeitlosen Erkenntnisse und Methoden des Buddhismus für Menschen mit westlichem Erfahrungshintergrund verständlich und wirksam zu übertragen.

Für Interessierte gibt es wöchentliche regelmäßige Veranstaltungen in Theorie und Praxis und an jeweilig angekündigten Wochenenden Intensivkurse mit qualifizierten Meditations-Lehrern. Hintergrund ist immer die buddhistische Tradition mit ihren drei Aspekten:

Buddhistisches Wissen: Philosophie und Psychologie  – unseren Geist kennenlernen.

Buddhistische Meditation: Übungen der Geistesruhe (Shamata) und der Tiefen Einsicht (Vipassana)  – unseren Geist erfahren.

Buddhistisches Leben: Haus und Zentrum als Gemeinschaft betreiben, in Beruf und Familie ein gutes Beispiel sein – unseren Geist im Alltag üben.

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